5. Todestag

23. Februar 2014

 

 

 

 

♥ Mein Schmetterling...

 

....ist vor 5 Jahren von uns gegangen. Sie ist uns entflogen und wir konnten leider nichts tun, um sie bei uns zu behalten.

  

Es gibt Krankheiten, da hat man noch eine Chance. Sei es eine Transplatation oder eine Therapie oder wie auch immer. 

 

Uns wurde gleich die Hoffnung genommen, weil uns gleich gesagt wurde: "Tut uns sehr Leid. Diese Krankheit ist so selten, kaum erforscht und wir können ihnen nicht helfen".

 

Es ist kaum vorstellbar, und nicht in Worte zu fassen, was ich in dem Augenblick gefühlt habe. Ich habe es nicht geglaubt und gedacht: " Nein das kann nicht wahr sein, die irren sich". 

 

Mein Mann war viel Geistesgegenwärtiger als ich. Er hat nach dem Arztgespräch zu mir gesagt. "Es muss ganz schlimm sein, hast du nicht gesehen was für einen trockenen Mund er bekommen hat!"

 

Nein ich habe nichts gesehen. Ich wollte auch nichts mehr hören. Ich wollte nur noch weg. Ich wollte mein Baby nehmen und einfach weglaufen.

 

Was wir auch getan haben. Wir haben die Untersuchungen abgebrochen und sind nach Hause gefahren. Wir konnten es nicht ertragen. So viele neue Informationen konnten wir nicht verarbeiten. 

 

Wir sind ins Krankenhaus gefahren, weil festgestellt werden sollte, warum meine 17 Monate alte Tochter noch nicht gehen konnte und als wir heraus kamen, haben wir eine tödlich verlaufende Diagnose mit unbekannter Lebensdauer erhalten. 

 

Es ging nicht mehr darum, warum sie nicht laufen kann, es ging darum wie lange sie noch zu leben hat!

 

4 Monate später, nach der Diagnose, ist meine Elira verstorben. In den letzten Monaten ihres kurzen Lebens, haben wir so normal wie möglich weiter gelebt und haben immer die Hoffnung gehabt, das der Krankheitverlauf bei ihr anders verlaufen würde.

 

Es waren die schönsten, intensivsten  und unbeschwerttesten Jahre, die wir als Familie zusammen hatten. Weil nach ihrem Tod, war die Leichtigkeit des Lebens vorbei. Es kostet jeden Tag viel Kraft, das Leben zu meistern, auch wenn wir weitere Kinder haben, und wir sehr dankbar dafür sind, ist die Lücke die Elira hinterlassen hat, nicht zu füllen.

 

Wir vermissen sie sehr.